Gefertigt wird in Verden (Aller) in Niedersachsen, in einer eigenen Werkstatt. FDM, SLA und SLS stehen dort nebeneinander. Die erste Bestellung ging im März 2019 ein, seitdem arbeitet FDM-Druckservice durchgehend. Inhaber ist Jens Rahjes.
Gedruckt wird auf Maschinen von Formlabs und Prusa, mit Materialien aus Europa. Auf dieser Seite steht, womit wir arbeiten – und wo die drei Verfahren an ihre Grenzen kommen. Das Zweite steht bewusst mit drin: Wer vorher weiß, wie ein Teil aussehen wird, bestellt seltener das Falsche.
Seit März 2019 in Verden (Aller)

Trotz des Namens sind es drei Verfahren: FDM, SLA und SLS stehen alle in derselben Werkstatt. Wir produzieren alles selbst und kaufen nichts zu. Das ist der praktische Unterschied zu einem Vermittlungsportal: Ein Bauteil lässt sich vor dem Druck noch anders ausrichten oder in ein anderes Verfahren geben, ohne dafür einen zweiten Anbieter und einen zweiten Terminkalender einzuschalten.
Die Arbeit an den Maschinen teilt sich der Inhaber mit seinen Mitarbeitern. Am Telefon sitzt immer er selbst – wer hier anruft, spricht mit dem Geschäftsführer und nicht mit einer Hotline.
Dieselbe Werkstatt steht hinter allen drei Adressen: fdm-druckservice.de, fdm-druckservice.at für Österreich und fdm-druckservice.com auf Englisch.
Drei Verfahren im selben Haus

Welches Verfahren zu einem Bauteil passt, entscheidet sich an drei Fragen: wie groß es ist, wie fein es sein muss und was es aushalten soll. Weil alle drei hier stehen, entscheidet die Frage nach dem Bauteil – und nicht die Frage, welche Maschine gerade da ist.
Womit wir drucken
Beim SLA- und SLS-Druck kommen Maschinen und Materialien von Formlabs zum Einsatz: die Form 4 für Kunstharz, die Fuse 1 für das Lasersintern. Harz und Maschine stammen damit vom selben Hersteller und sind aufeinander abgestimmt – die Materialprofile sind keine Näherung, sondern die des Herstellers. Beim Kunstharz macht das den größten Unterschied, weil dort Materialdaten und Belichtung unmittelbar zusammenhängen.
Unter den Harzen sind nicht nur die für die Optik: Tough 1500 und Tough 2000 sind auf Schlagzähigkeit und Belastung ausgelegt, Rigid 10K – glasfaserverstärkt – auf Steifigkeit und Formstabilität unter Last, Castable Wax auf den Feinguss, Elastic 50A auf gummiartige Teile. Welches Harz zu welcher Aufgabe passt, zeigt der Materialfinder.
Beim FDM-Druck stehen Drucker von Prusa – einem europäischen Hersteller, dessen Geräte offen dokumentiert und in Teilen selbst reparierbar sind. Die Filamente beziehen wir ausschließlich aus Europa.
Viele dieser Drucker laufen gleichzeitig. Deshalb blockiert eine größere Bestellung nicht die Einzelteile daneben – und größere Stückzahlen gehen trotzdem zügig raus.
Wo die Verfahren an Grenzen kommen
Jedes der drei Verfahren hat einen Kompromiss, den man ihm ansieht. Wir schreiben ihn lieber vorher hin, als ihn nachher zu erklären.
Bei 0,15 bis 0,20 mm Schichthöhe sieht man dem Teil an, wie es entstanden ist. Ein FDM-Teil sieht aus wie ein FDM-Teil. Wo das stört, ist SLA die bessere Wahl.
Das ist der Punkt, an dem der SLA-Druck an seine Grenze kommt: Gedruckte Kunstharze halten dauerhafte Sonneneinstrahlung nicht aus. Für Teile, die draußen sitzen, gibt es UV-Schutz als Veredelung – oder das Bauteil geht als ASA in den FDM-Druck.
Gesinterte Oberflächen sind rau und körnig; das ist beim Lasersintern normal. Wenn die Optik zählt, lässt sich das Teil einfärben.

Gegen den jeweiligen Kompromiss lässt sich einiges tun: Färben für SLS-Teile, Versiegeln mit Dichtol, UV-Schutz, Einschmelzgewinde von M2 bis M10 in FDM- und SLA-Teilen und auf Wunsch das Entfernen der Stützstrukturen bei SLA. Was davon sinnvoll ist, hängt vom Einsatzort ab; besprechen lässt sich das telefonisch.
Sie entscheiden, welches Verfahren

Der Preisrechner zeigt nach dem Hochladen die Preise für alle drei Verfahren nebeneinander, nicht nacheinander – mit 3D-Vorschau und einer KI-Empfehlung für Verfahren und Material. Die Empfehlung ist ein Vorschlag, keine Vorgabe: Sie sehen alle drei Preise und entscheiden selbst.
Hochladen können Sie STL, OBJ, 3MF, STEP, IGES und BREP bis 256 MB. STEP und IGES werden serverseitig gewandelt, Sie müssen also nichts vorher exportieren.
Wenn noch kein Modell vorliegt: Der KI-3D-Modell-Generator, der KI-CAD-Modell-Generator, der Reliefgenerator, der Keksausstecher-Generator und der Ring-Designer erzeugen druckfertige Dateien, kostenlos. Bei der Materialwahl hilft der Materialfinder. Eine 3D-Modellierung nach Skizze oder Foto ist auf Anfrage möglich.
Ab einem Stück

Gefertigt wird ab einem Stück. Es fallen keine Rüstkosten an, keine Werkzeugkosten und kein Aufschlag dafür, dass es nur ein Teil ist. Der Mindestbestellwert liegt bei 3 Euro für die gesamte Bestellung – einzelne Teile kosten oft weniger.
Der Mengenrabatt richtet sich nach dem Warenkorbwert, nicht nach der Stückzahl, und greift automatisch im Warenkorb: ab 50 Euro 10 Prozent, ab 100 Euro 15 Prozent, ab 200 Euro 20 Prozent. Fünf verschiedene Teile zählen also genauso wie fünf gleiche.
Individualanfertigungen brauchen 15 bis 21 Tage, mit Express unter einer Woche; Fertigware geht in 1 bis 3 Werktagen raus. Versandt wird nach Deutschland und in 26 EU-Länder für 4,99 Euro, ab 75 Euro Bestellwert kostenlos. Für jede erfolgreiche Bestellung pflanzt unser Partner Tree-Nation einen Baum.
Wenn etwas nicht stimmt
Bewertungen laufen über das Google-Unternehmensprofil und über Trustpilot – ungefiltert und ohne eigene Sternerechnung. Die Trustpilot-Einladungen gehen nur nach abgeschlossenen Bestellungen hinaus; bewerten kann also nur, wer wirklich bestellt hat.
Wenn an einem Teil etwas nicht stimmt, ist der schnellste Weg das Telefon: Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr unter +49 163 2200275.
Datei hochladen, Preis sehen
Laden Sie Ihr Modell in den Preisrechner und sehen Sie in Sekunden, was es in FDM, SLA und SLS jeweils kostet – verbindlich, mit 3D-Vorschau, ab einem Stück.

